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Anodische Oxidation

Maßänderung durch Schichtdickenzuwachs

 
Bei der anodischen Oxidation wird Aluminiumoxid gebildet: Durch anodische Schaltung in einem Elektrolyt verstärken wir den natürlichen Prozess des Aluminiums und wandeln Aluminium in Aluminiumoxid um. Dies stellt die klassische Form der Oberflächenveredelung von Aluminium dar.
 
Die entstandene Oxidschicht, das Aluminiumoxid, besitzt mehr Volumen als das metallische Aluminium und deshalb wird die Substratoberfläche durch die Anodisation immer einen Maßzuwachs aufweisen.


Anodisation

Wie hoch die Maßänderung ausfällt ist legierungs- und verfahrensspezifisch.
Bei normaler Anodisation ist sie in der Regel vernachlässigbar klein
und beträgt ca. 1/3 der Oxidschichtdicke.
 

Die Grafik zeigt die erwarteten Maßveränderungen.

Die entstandene Oxidschicht gibt ein genaues topographisches Bild der ursprünglich rohen Metalloberfläche, d.h. Oberflächenfehler bleiben erhalten. Deshalb ist der Vorbehandlung des Materials größte Beachtung zu schenken.

Im normalen Eloxal-Prozess wächst die Oxidschicht säulenförmig zu zwei Dritteln in das Grundmaterial hinein, zu einem Drittel baut sie sich nach außen auf.

Aluminiumoxidschichten sind mikroporös und in diese Poren können Farbpigmente eingelagert werden. Durch einen Verdichtungsprozess werden die Poren wieder beständig geschlossen.

Für die Eloxierbarkeit von Aluminiumlegierungen gelten die Empfehlungen der entsprechenden DIN EN 573-3 und DIN EN 1706.

Bei ELB® werden Aluminiumlegierungen für Kundenprojekte grundsätzlich analysiert, um jederzeit optimale Ergebnisse zu erzielen und im Prozess selbst auf geringste Schwankungen eingehen zu können.

 
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