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Anodische Oxidation

Maßänderung durch Schichtdickenzuwachs

 

Bei der anodischen Oxidation wird Aluminiumoxid gebildet: Durch anodische Schaltung in einem Elektrolyt verstärken wir den natürlichen Prozess des Aluminiums und wandeln Aluminium in Aluminiumoxid um. Dies stellt die klassische Form der Oberflächenveredelung von Aluminium dar.

Die entstandene Oxidschicht, das Aluminiumoxid, besitzt mehr Volumen als das metallische Aluminium, und deshalb wird die Substratoberfläche durch die Anodisation immer einen Maßzuwachs aufweisen.



Eigenschaften der Hartanodisation 

  • Härte: typisch 450 bis 550 HV
  • Schichtdicken: bis 150 µm
  • Farben: dunklere Eigenfarben, abhängig von Legierung und Schichtdicke
  • verschleißfest und korrosionsbeständig

Hartanodisation

Im Fall der Hartanodisation ist die Maßveränderung wesentlich größer.
Die einseitige Maßzunahme beträgt in der Regel 50 % der gewählten Schichtdicke. 

 


Die Grafik zeigt die erwarteten Maßveränderungen.

Die entstandene Oxidschicht gibt ein genaues topographisches Bild der ursprünglich rohen Metalloberfläche, d.h. Oberflächenfehler bleiben erhalten. Deshalb ist der Vorbehandlung des Materials größte Beachtung zu schenken.

 
schichtdicken zuwachs massänerung anodisation eloxal
schichtdicken zuwachs massänerung hartanodisation harteloxal
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