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Der Technologie-Leitfaden von ELB


Der Gegensatz zum Lackieren und Galvanisieren

Beim Eloxalverfahren wird keine Fremdschicht auf das Grundmaterial aufgetragen, sondern die Aluminiumoberfläche wird in ein Aluminiumoxid umgewandelt. Diese in Konversionsprozessen entstandenden Oxidschichten "haften" also nicht im herkömmlichen Sinn, sondern sie gehen echte kovalente Atombindungen mit dem Werkstoff ein.
 

Als Eloxalwerk für technische Anwendungen mit über 50-jähriger Erfahrung in der Oberflächenbehandlung von Aluminiumlegierungen, haben wir einige Informationen zum Thema für Sie zusammengetragen und erklären Ihnen die Technologie des Anodisierens (Eloxierens).
 

Unseren umfangreicheren Technologie-Ratgeber können Sie als Datei im Formt PDF direkt bei uns anfordern. (> Kontakt)

 

Elektrolytisch Oxidiertes Aluminium = 
ELOXAL

Eine dünne natürliche Oxidschicht bildet sich bei Aluminium bereits schon nach kurzer Zeit an der Luft infolge seiner hohen Affinität zu Sauerstoff.
  

Erst nach einigen Monaten ist dieser Prozess abgeschlossen und die gebildete Oxidschicht so dick, dass keine Sauerstoffdiffusion mehr stattfindet. Die Schicht hat dann eine Stärke von ca. 0,05 µm erreicht und wächst nicht mehr weiter.

 

Diese geringe Schichtdicke stellt jedoch keinen ausreichenden Schutz dar. Deshalb wird durch anodische Oxidation in einem Elektrolyt das Aluminium an der Oberfläche mit einer dicken Aluminiumoxidschicht geschützt, die man im deutschsprachigen Raum ELOXAL (Elektrolytisch Oxidiertes Aluminium) nennt.

 

Technisch korrekt heißt das Verfahren Anodisation und das Produkt anodisiertes Aluminium.

 
Durch die Eloxalschicht erhält man nicht nur einen ausgezeichneten Korrosionsschutz, sondern auch ein sehr dekoratives Aussehen mit der Möglichkeit, die Aluminiumoberfläche in einer Vielzahl von Farbtönen einzufärben.

 

 
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